
Kaminholz als natürliche Ressource
Heizwerte KWH/Raummeter einiger Holzarten
| Eiche | 2,1 |
| Buche | 2,1 |
| Esche | 2,1 |
| Ahorn | 1,9 |
| Lärche | 1,7 |
| Kiefer | 1,7 |
| Fichte | 1,5 |
| Weide | 1,4 |
Kaminholz als natürlicher Rohstoff
In Folge des die letzten Jahren stark gestiegenen Ölpreises wurden sehr viele Kaminöfen angeschafft, Ölheizungen durch Brennstoffkessel ersetzt bzw. eine zweite Feuerungsmöglichkeit mit Holz geschaffen. Alles mit dem Ziel, Kosten zu sparen.
Diese Investitionen sollten sich auf Sicht einiger Jahre rentieren. Jedoch sollte man sich auch generell einige Gedanken über den Brennstoff Holz machen. Unser Ziel muss es sein, schonend mit den natürlichen Ressourcen umzugehen, so wenig wie möglich Energie für den gesamten Prozess der Holzgewinnung zu verbrauchen.
Sie sollten darauf achten, dass der Transportweg für ihr Feuerholz nicht zu groß ist. Auch eine industrielle Vortrocknung erhöht die Energiebilanz erheblich. Das alles kommt indirekt in Form einer geringeren Umweltbelastung wieder dem Wald zu Gute.
Am idealsten kann ein Grundstückseigentümer mit eigenem Waldbesitz Feuerholz machen. Er sichtet zusammen mit dem Förster gezielt Bäume, die krank sind oder das Alter haben, um den natürlichen Bestand nicht zu gefährden. Anschließend werden die Bäume gefällt, manuell oder mit einem Holzspalter gespalten und dann auf die geeigneten Längen gesägt, idealerweise mit Brennholzsägen.
Frisch geschlagenes und zurecht gesägtes Kaminholz wird luftig im Freien gestapelt, gut abgedeckt und sollte 2 Jahre trocknen. Erst dann ist die Feuchtigkeit entwichen und der Brennwert hoch genug, um effektiv heizen zu können. Wird das Kaminholz dann in nicht zu kleinen Scheiten verbrannt, ist der Schadstoffausstoß gering.